Haus teilen

Wohnraum zu teilen ist ein wertvoller Beitrag gegen Wohnraummangel. Durch die Mieteinnahmen können auch die eigenen Wohnkosten reduziert werden. Vor der Umsetzung muss die baurechtliche Zulässigkeit geprüft werden. Eventuell können separate Zugänge, getrennte Haustechnik (z. B. Strom- und Wasserzähler) sowie Brand- und Schallschutz erforderlich werden.

Illustration eines Hauses mit Satteldach, das vertikal in eine weiße und eine orangefarbene Hälfte unterteilt ist. Die farbige Hervorhebung symbolisiert die Teilung des Gebäudes.

Was muss man beachten?

Wie fängt man an?

Wachsende grüne Boxen mit roten Haken
Schritt 1

Baurecht klären und Fachplanung beauftragen

Prüfen Sie den Bebauungsplan bei Ihrer Gemeinde und klären Sie die Genehmigungspflicht sowie mögliche Nutzungsänderung. Parallel sollte ein Architektur- und/oder Tragwerksplanungsbüro beauftragt werden – bei Unsicherheiten kann eine Bauvoranfrage Planungssicherheit schaffen.

Schritt 2

Machbarkeit prüfen und Konzept entwickeln

Führen Sie eine Bestandsaufnahme durch und entwickeln Sie gegebenenfalls mit einem Planungsbüro eine Grundrissplanung sowie ein Nutzungskonzept. Technische Anforderungen wie Brandschutz, Schallschutz und Haustechnik sollten geklärt werden.

Schritt 3

Energetische Sanierung und Förderung einbeziehen

Die Beauftragung einer Energieberatung ermöglicht die Erstellung eines individuellen Sanierungsfahrplans (iSFP). Aktuelle Förderprogramme (BAFA, KfW sowie Landes- und Kommunalprogramme) sollten geprüft werden.

Schritt 4

Finanzierung und steuerliche Aspekte klären

Erstellen Sie eine Kostenschätzung ggf. mit einem Planungsbüro und kalkulieren mögliche Mieteinnahmen (Mietspiegel prüfen). Entwickeln Sie ein Finanzierungskonzept und kontaktieren Sie Ihre Hausbank. Konsultieren Sie eine Steuerberatung zu Vermietung und Abschreibungsmöglichkeiten.

Schritt 5

Genehmigung einholen

Stellen Sie den Bauantrag bei Ihrer Baurechtsbehörde. Nach Erteilung der Baufreigabe kann die Umsetzung beginnen.

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