Gaube errichten

Eine Gaube bringt Licht, Stehhöhe und mehr nutzbare Fläche ins Dachgeschoss. Vorab muss die baurechtliche Zulässigkeit geklärt werden – relevant sind dabei Festsetzungen des Bebauungsplans zu Dachaufbauten, Gebäudehöhe und Gestaltungsvorgaben. Es gibt verschiedene Gaubenformen (Schleppgaube, Satteldachgaube, Flachdachgaube, Dreiecksgaube), die unterschiedliche Raumgewinne und gestalterische Wirkungen haben. Eine rechtzeitige Abstimmung mit dem Baurechtsamt oder einem Architekturbüro hilft, Planungsfehler und unnötige Kosten zu vermeiden.

Illustration eines weißen Hauses mit Satteldach, in das eine orangefarbene Dachgaube eingebaut ist.

Was muss man beachten?

Wie fängt man an?

Wachsende grüne Boxen mit roten Haken
Schritt 1

Baurecht klären und Fachplanung beauftragen

Der Bebauungsplan bei der Gemeinde sollte geprüft werden: Sind Dachaufbauten zulässig? Gibt es Vorgaben zu Gaubenform, Größe oder Material? Klären Sie die Genehmigungspflicht mit dem Baurechtsamt. Beauftragen Sie ein Architekturbüro – bei Unsicherheiten kann eine Bauvoranfrage Planungssicherheit schaffen.

Schritt 2

Gaubenform und Größe festlegen

Wählen Sie die Gaubenform nach Raumgewinn, Gestaltung und örtlichen Vorgaben. Die Größe sollte zum Gebäude passen und ausreichend Licht bringen

Schritt 3

Fachplanung beauftragen

Ein Statiker oder eine Statikerin berechnet die Integration in die Dachkonstruktion und plant die Verstärkungen. Das Planungsbüro kümmert sich um Wärmedämmung, Dachanschlüsse und Feuchteschutz.

Schritt 4

Förderung und Finanzierung sichern

Eine Kostenschätzung sollte erstellt werden: Gaubenaufbau, Dachanschluss, Fenster, Dämmung, Innenausbau. Bei gleichzeitiger Dachdämmung können Förderprogramme (BAFA, KfW) geprüft werden.

Schritt 5

Genehmigung einholen und umsetzen

Stellen Sie den Bauantrag bei Ihrer Baurechtsbehörde. Nach Erteilung der Baufreigabe kann die Umsetzung beginnen. Beauftragen Sie qualifizierte Fachbetriebe für Zimmererarbeiten, Dachdeckerarbeiten und Fenstereinbau.

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